Okay, also ich muss das mal loswerden. Ich habe gerade die ersten paar Folgen von Frieren: Beyond Journey's End durch und bin total hin- und hergerissen. Die Stimmung und dieser ganze Fokus auf die Zeit nach dem großen Abenteuer packen mich echt, aber irgendwie fühlt es sich gleichzeitig so langsam und melancholisch an. Ich frage mich, ob ich einfach nicht in der richtigen Stimmung dafür bin oder ob es später noch so einen richtigen "Sog" entwickelt. Hat das bei euch auch eine Weile gedauert, bis es geklickt hat, oder war das von Anfang an euer Ding?
Ja das kenne ich Frieren Beyond Journey's End fühlt sich erst ruhig an, aber die Ruhe trägt eine andere Tiefe. Sie verlangsamt den Atem und öffnet den Blick für Details. Ob es klickt hängt davon ab ob der Ton dich so fesselt wie die Action.
Der Fokus verschiebt sich von großer Quest Action zu Alltagsmomenten und Zeit als Ressource. Das braucht Geduld und eine andere Erwartung Frieren arbeitet mit Andeutungen statt mit Big Capes.
Ich dachte es geht um Zeitreisen aber es geht um das Aushalten von Erinnerungen. Das klingt zuerst irritierend doch es hat einen eigenen Reiz.
Vielleicht funktioniert es einfach anders als erwartet. Frieren macht den Gegenentwurf bewusst und das irritiert manche.
Vielleicht ist das eine Idee das Genre zu wechseln. Statt Abenteuerthriller ist das eine philosophische Nachbetrachtung mit Zeit als Figur und Erwartungen der Leser spielen eine Rolle.
Es bleibt offen und tastend, nicht alles muss Sinn ergeben.