Ich stehe gerade vor einem kleinen Rätsel mit meinem eigenen Rhythmus. Seit ich im Homeoffice arbeite, habe ich das Gefühl, dass meine produktivste Zeit irgendwie verschwommen ist. Manchmal bin ich früh morgens hellwach, dann wieder fange ich erst richtig an, wenn es fast dunkel wird. Ich frage mich, ob andere auch so eine unbeständige persönliche Hochphase haben oder ob das einfach an der fehlenden Struktur liegt.
Mein persönlicher Rhythmus wirkt manchmal wie eine schwankende Straße. Im Homeoffice klingt der Morgen sanft anders als der späte Abend. Vielleicht ist es kein Fehler, sondern der natürliche Fluss wenn niemand eine Uhr vorschreibt.
Aus Sicht der Forschung gibt es Chronotypen und Hochphasen die sich selten an festen Arbeitszeiten orientieren. Wer zu Hause arbeitet erlebt oft dass Konzentration und Pausen sich verschieben. Struktur kann helfen doch vielleicht ist Struktur nur ein Spiegel des eigenen Rhythmus.
Vielleicht verwechseln manche Motivation mit Timing doch hat man schon mal das Lichtprotokoll angepasst?
Vielleicht ist die Idee einer festen Hochphase eine Frage der Perspektive Wer sagt dass es so etwas wie eine Hochphase geben muss?