Ich sitze gerade über meinen Analysis-Aufgaben und komme bei einem bestimmten Grenzwert einfach nicht weiter. Eigentlich dachte ich, ich hätte die Regel von L’Hospital verstanden, aber in der Anwendung hapert es dann doch. Mir fällt es schwer, intuitiv zu erkennen, wann der Ansatz wirklich sinnvoll ist und wann ich mich vielleicht in eine Sackgasse manövriere. Das frustriert mich, weil ich das Gefühl habe, das Prinzip zu kennen, aber die praktische Umsetzung fühlt sich noch sehr holprig an.
Es nervt mich, dass der Grenzwert sich weigert zu kommen, L’Hospital klingt im Buch wie ein Zauberwort, aber in der Praxis klappt es einfach nicht.
Vielleicht geht es eher um die Voraussetzungen als um den Trick selbst und darum zu erkennen wann der Grenzwert existiert und wann nicht.
Ich glaube die Regel bedeutet oft dass man einfach ableiten soll bis die Brüche sich ordnen, aber manchmal endet man bei einer Sackgasse.
Vielleicht ist L’Hospital nur eine Momentaufnahme der Theorie und am Ende gar nicht hilfreich wenn die Ableitungen schwer zu rechnen sind.
Man könnte statt Regel einen roten Faden suchen und das Grenzverhalten als Teil einer Geschichte sehen statt als Checkliste.
Gibt es wirklich eine klare Grenze zwischen sinnvollem Einsatz und bloßem Rumprobieren beim Grenzwert oder ist das eine Frage der Perspektive?