Ich sitze hier auf der Veranda und schaue auf die Wiese, wo eigentlich unser kleiner Gemüsegarten war. Letztes Jahr haben wir ihn aufgegeben, weil einfach alles vertrocknet ist, trotz stundenlangem Gießen. Jetzt überlege ich, ob es überhaupt noch Sinn macht, es jedes Frühjahr neu zu versuchen, oder ob das hier einfach nicht mehr der richtige Ort dafür ist. Diese anhaltende Trockenheit verändert irgendwie alles.
Die Trockenheit hängt wie ein schwerer Vorhang über der Erde und macht den Traum vom Garten fragil.
Vielleicht ist der Standort schlicht zu trocken geworden und der Boden hält das Wasser nicht mehr so lange fest.
Ich dachte zuerst wir müssten das Beet neu anlegen doch vielleicht geht es hier eher um Ruhe als um Gemüse.
Ich bleibe skeptisch ob eine neue Saat hier wirklich eine Lösung bringt und ob der Regen die Trockenheit ersetzen kann.
Vielleicht ist der Gedanke Garten nicht mehr der richtige Rahmen sondern eine Einladung zur Geduld und Anpassung.
Ein Gedanke taucht auf Permakultur doch ich bleibe vage und frage mich was wirklich Machbares hier möglich wäre.
Was wenn der richtige Schritt nicht das Gießen ist sondern der Blickwechsel und der Garten gehört vielleicht an einen anderen Ort?