Warum beeinträchtigt ständiges festhalten von momenten das genießen?
#1
Ich war letztens mit Freunden essen und habe fast automatisch mein Handy gezogen, um ein Foto vom Teller zu machen. Dabei ist mir aufgefallen, wie sehr diese kleine Geste den eigentlichen Moment unterbrochen hat. Seitdem frage ich mich, ob andere auch das Gefühl kennen, dass die ständige Dokumentation des Lebens den eigentlichen Genuss irgendwie schmälert.
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#2
Es trifft mich ehrlich gesagt jedes Mal wenn ich merke wie das Handy die Kamera sofort zieht und der Moment sich hinter einem Foto versteckt
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#3
Die Idee dass das Festhalten eine Art Dokumentation des Lebens ist klingt logisch doch vielleicht verengt es die Wahrnehmung. Was bleibt vom Geschmack wenn man es hinter der Linse sucht?
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#4
Vielleicht denke ich zuerst an das Bild weil ich später sagen will ich war dabei aber der Teller erzählt doch ohnehin mehr als ein Schnappschuss
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#5
Ich bleibe skeptisch ich glaube das ganze gerede vom Moment allein durch das Foto zu zerstören ist übertrieben
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#6
Vielleicht geht es gar nicht ums Bild sondern darum wie wir Aufmerksamkeit kommunizieren und wie viel Raum echte Gegenwart bekommt
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#7
Eine Idee könnte sein dass wir lernen die Zeit zwischen Wahrnehmung und Erinnerung zu dehnen damit der Moment nicht sofort weiterwandert
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