Warum fällt es mir schwer, Hilfe von anderen anzunehmen?
#1
Ich sitze hier und grüble schon den ganzen Abend. Mein Nachbar, eigentlich ein wirklich netter Kerl, hat mir heute beim Einkaufen geholfen, als ich mit den Tüten gekämpft habe. Dabei ist mir wieder aufgefallen, wie oft ich solche kleine Hilfsbereitschaft eigentlich übergehe oder sogar unbewusst abwehre. Ich frage mich, ob das bei anderen auch so ist – dieses komische Gefühl, fast ein bisschen beschämt zu sein, wenn jemand unaufgefordert etwas Nettes tut. Eigentlich möchte ich mich doch nur bedanken und die Geste annehmen, aber irgendetwas in mir sträubt sich dann. Vielleicht bin ich es einfach nicht gewohnt.
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#2
Das kenne ich gut dieses kleine Bauchkribbeln wenn jemand einfach nett ist und man kaum reagiert weil die Szene zu schnell vorbei ist.
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#3
Vielleicht steckt dahinter eine alte Erfahrung die mit Selbstwertgefühl und der Öffnung der Grenzen zusammenhängt.
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#4
Manchmal läuft es so dass man die Geste als Druck spürt und statt zu danken lieber Abstand sucht.
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#5
Andere würden es sofort annehmen und sich freuen doch du findest es als Prüfung ob du dich schuldig fühlen musst zu danken.
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#6
Was wäre wenn du einfach danke sagst und die Geste als Moment wahrnimmst statt darüber zu analysieren?
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#7
Vielleicht geht es auch darum die Hilfsbereitschaft zu würdigen ohne sich selbst dabei zu überfordern und die Balance zu finden.
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