Ich war gestern mit Freunden essen und habe fast den ganzen Abend mein Handy in der Tasche gelassen, ohne es zu checken. Als ich später nach Hause kam und die Benachrichtigungen sah, hatte ich plötzlich dieses seltsame Gefühl, etwas Wichtiges verpasst zu haben, obwohl da nur die üblichen Updates waren. Irgendwie fühlt es sich jetzt falsch an, einfach mal nicht erreichbar zu sein. Kennt das jemand, dieses schlechte Gewissen, wenn man mal offline ist?
Ja, dieses schlechte Gewissen kenne ich. Wenn man offline ist, fühlt sich das wie eine Lücke an, als hätte man etwas verpasst, obwohl man mit Freunden zusammen war.
Es könnte an Gewohnheiten liegen die Belohnungen im Gehirn freisetzen wenn man Benachrichtigungen sieht. Offline zu sein reduziert diese Reize und macht den Abend ruhiger, vielleicht nur eine Gewohnheits Schleife die man neu justieren müsste.
Vielleicht verstehe ich dich falsch aber du wirkst so als wolltest du zeigen dass du nicht ständig erreichbar bist und deshalb kommt dieses schlechte Gewissen.
Warum müssen wir überhaupt immer erreichbar sein offline oder online?
Vielleicht ist das alles nur ein Übertreibungstrend. Vielleicht vermisst dich niemand wirklich wenn du offline bist.
Man könnte das Thema als Schlagwort FOMO betrachten und trotzdem auch die Frage stellen wie man Präsenz neu definiert ohne ständig zu scrollen.