Warum fühlt sich meine Gilde wie eine Ressource an statt einer Gemeinschaft?
#1
Irgendwie fühlt es sich in letzter Zeit in meiner Gilde so an, als wäre ich nur noch eine Ressource. Wenn der Raid vorbei ist, schweigt der Chat, aber sobald etwas farmen oder ein Dungeon für den Fortschritt ansteht, werde ich sofort angeschrieben. Ich frage mich, ob das noch eine Gemeinschaft ist oder nur eine bequeme Zweckgemeinschaft.
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#2
Ich verstehe dich ehrlich gesagt. Du fühlst dich wie eine Ressource statt wie Teil einer Gemeinschaft. Nach dem Raid schweigt der Chat, aber sobald etwas zu farmen ist, bist du sofort gefragt. Das nagt an dir.
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#3
Vielleicht läuft in der Gilde eine stille Erwartungshaltung ab Freundschaft wird durch Verfügbarkeit gemessen und nicht durch Anteil am Gespräch. Die Dynamik könnte aus dem Endgame Jargon entstehen, in dem Zugehörigkeiten an Fortschritt gebunden scheinen. Es könnte helfen über soziale Verträge nachzudenken.
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#4
Vielleicht verwechselst du Zugehörigkeit mit Verfügbarkeit, und deine Kollegen merken das gar nicht. Sie nehmen dich als Brücke zum nächsten Boss statt als Freund.
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#5
Was würde passieren, wenn du ehrlich sagst was du brauchst jenseits von Loot und Fortschritt?
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#6
Vielleicht ist es gar kein böses Motiv sondern die Natur von Gruppendynamiken Endgame fordert Aufmerksamkeit in kurzen Intervallen statt dauerhafter Nähe.
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#7
Vielleicht kann man das Thema auch neu rahmen als Kontaktpunkte statt nur Ablaufpunkte zu sehen und bewusst kleine Rituale jenseits des Raids zu schaffen.
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