Ich stehe gerade vor einer seltsamen Entscheidung und wollte mal hören, ob das jemand nachvollziehen kann. Seit ich mich mit dem Gedanken des Weniger-Habens beschäftige, fällt es mir leicht, Kleidung oder alten Kram wegzugeben. Aber jetzt, wo ich meine digitalen Abos durchgehe – von Streamingdiensten bis zu diesen Apps, die ich kaum nutze – merke ich, wie sehr mich das runterzieht. Es fühlt sich an, als würde ich für Luft bezahlen. Besonders dieser eine Dienst für Noten und Sheetmusic, den ich mir als Hobby-Musiker vor Jahren geholt habe, ist so ein Punkt. Ich öffne die App vielleicht alle zwei Monate, aber das Abo läuft einfach weiter. Irgendwie hängt da mehr dran als nur die paar Euro.
Ich verstehe das gut. Es fühlt sich an als würde man Luft bezahlen und trotzdem weiter atmen müssen. Wenn du das Abo für Musik oder Noten kaum nutzt bemerkst du es erst wenn du darüber nachdenkst.
Eine einfache Lösung könnte eine kurze Kosten Nutzen Rechnung sein. Notiere wie oft du die App nutzt und wie viel Geld das pro Monat wirklich kostet. Oft zeigt sich dann ob das Abo sinnvoll ist.
Vielleicht interpretierst du es als kreatives Reserveprojekt und behältst das Abo aus Gewohnheit obwohl du es kaum nutzt.
Begegne dem Impuls skeptisch. Rauben dir Abos zu viel Platz ein und du fragst dich ob du wirklich etwas verpasst wenn du es kündigst.
Vielleicht lohnt es sich das Thema anders zu rahmen und nicht Abos zu optimieren sondern Besitz im Kopf zu reduzieren und so den Druck zu verringern.
Man könnte ein Konzept anführen das Abo Burnout heißt auch wenn die Idee noch vage bleibt.