Ich habe letzte Woche mit einem Kollegen gestritten, weil ich meinte, dass KI-Tools wie ChatGPT uns eher zu faulen Denkern machen. Er ist total begeistert und nutzt sie für alles. Jetzt frage ich mich, ob ich vielleicht einfach nur Angst vor der Veränderung habe. Ich merke selbst, wie ich manchmal schneller eine KI frage, anstatt mir länger den Kopf zu zerbrechen. Das fühlt sich irgendwie falsch an, aber auch effizient.
Ich merke wie mein Kopf schneller auf eine KI Antwort umschaltet und das macht mir Angst. Die Idee dass KI Tools wie ChatGPT uns zu faulen Denkern machen könnten fühlt sich ehrlich gesagt wie eine Bedrohung an, auch wenn es bequem ist. Vielleicht ist es einfach der Wunsch nach Effizienz der mich stutzig macht weil ich ihn so stark spüre.
Vielleicht geht es weniger um Faulheit als um kognitive Entlastung und eine neue Art von Arbeitsweg. Wenn ich mit KI Fakten prüfe verliere ich vielleicht die Praxis des eigenen Beweisens doch das Tool vergrößert auch unsere Reichweite und schnelle Iterationen. Ist das wirklich Gewinn oder Verlust für unser Denken?
Ich verstehe die Kritik der faulen Denker nur ich sehe es anders man könnte sagen KI macht uns nicht dumm sondern zeigt neue Muster die wir erst noch lesen müssen. Vielleicht nehmen wir nur die falsche Form der Hilfe an und übersehen wie viel wir selbst noch anlernen könnten Wer bestimmt wer kontrolliert?
Vielleicht geht es nicht darum ob KI uns faul macht sondern wie wir die Werkzeuge in unser Denken einbauen. Ich frage mich ob das Ganze nur eine neue Spielwiese ist auf der wir Erwartungen erfüllen statt Probleme zu lösen und das ist auch eine Chance sich neu zu ordnen. Ist Irrsinn manchmal genau der Antrieb den wir brauchen?