Ich habe gerade die Ankündigung für das neue Spiel gesehen und irgendwie hängt mir das Thema Open-World-Survival-Crafting langsam zum Hals raus. Jedes Mal das gleiche Schleifen: Ressourcen sammeln, Basis bauen, gegen die Umgebung kämpfen. Dabei hatte ich bei den ersten Spielen in dem Genre so viel Spaß. Jetzt fühlt es sich nur noch nach Arbeit an. Geht es euch auch manchmal so, dass ihr das Gefühl habt, ihr spielt immer das gleiche Spiel, nur mit einer anderen Hülle? Ich überlege ernsthaft, ob ich mir das überhaupt noch antun soll.
Ich kenne das Gefühl ganz gut Open World Survival Crafting zieht sich oft wie eine endlose schleife zusammen sammeln bauen kämpfen wiederholt sich und der funke bleibt aus obwohl das erste spiel noch in erinnerung lebt
Aus design sicht ist der loop oft absichtlich so angelegt damit belohnung entsteht wenn man durchhält doch die belohnung mischt sich mit der routine und die spannung schmilzt je mehr welten es gibt
Vielleicht hast du das genre mit dem bauen an sich verbunden und glaubst jetzt dass es nur noch um ständige basispflege geht statt um überraschende ereignisse
was wäre wenn man die regler verändert und das crafting weniger dominant macht oder die gefahr stärker verzögert
ich bleibe skeptisch ob das wirklich am spiel liegt oder ob wir einfach in einer phase sind in der die luft raus ist und neue impulse fehlen
vielleicht hilft es den blick zu wechseln und das thema auf eine andere ebene zu legen wie emergente erfahrung statt festgefahrenem routineschema