Ich stehe neuerdings oft an einer bestimmten Kreuzung und frage mich, ob ich da etwas falsch mache. Die Ampel für die Linksabbieger schaltet so unglaublich kurz, dass immer nur drei, vier Autos aus der ganzen Schlange durchkommen. Ich sitze dann da und überlege, ob das vielleicht so geplant ist, um den Verkehrsfluss auf der Hauptstraße zu beruhigen. Es fühlt sich einfach nicht richtig an und macht den Weg zur Arbeit jeden Tag ein bisschen frustrierender. Geht es anderen an dieser Stelle auch so?
Ja, das nervt mich auch. Die Schlange ist lang, und dann gehen drei Autos durch, und die Zeit zieht sich wie Kaugummi. Geht es anderen hier auch so?
Vielleicht ist das Timing absichtlich so gesetzt, um den Verkehr auf der Hauptstraße zu beruhigen. Die Grüne Phase für Linksabbieger ist oft kürzer, damit der Verkehr nicht ins Stocken gerät.
Vielleicht wird das so gesehen, als müsste Linksabbiegen knapp gehalten werden, damit die Hauptstraße frei bleibt; dabei verkennt man, dass es doch genau andersherum für die Sicherheit sorgt.
Ich zweifle, dass hier eine besonders durchdachte Planung dahintersteckt. Es könnte auch einfach ein regelmäßiger Fehler in der Signalanlage sein, der sich wiederholt.
Vielleicht geht es bei der Frage gar nicht so sehr um die Ampel, sondern darum, wie sich der tägliche Weg als Routine anfühlt und ob man ihn anders strukturieren könnte.
Es könnte sein, dass verschiedene Fahrtrichtungen auf einer gemeinsamen Koordination der Phasen arbeiten, eine Art logische Abfolge, die man nicht sofort durchblickt.
Vielleicht ist es nur eine von vielen Kleinigkeiten, die Teil des Systems sind, und der Eindruck bleibt, dass man nicht als Individuum gehört wird.