Ich war letztens mit Freunden essen und wir haben uns über die Preise unterhalten. Einer meinte, dass er das Gefühl hat, dass die Preise in den letzten Monaten überall einfach still und leise angehoben werden, ohne dass sich wirklich etwas an der Ware oder dem Service ändert. Ich habe das auch schon bemerkt, besonders bei meinem Lieblingscafé. Der Kaffee schmeckt gleich, aber der Preis ist einfach höher. Mich beschäftigt, ob das wirklich nur an den allgemeinen Kosten liegt oder ob da noch mehr dahintersteckt.
Es nervt mich, wenn der Kaffee gleich schmeckt aber der Preis höher ist, das wirkt wie eine stille Erhöhung über Nacht und plötzlich zählt der Wochenendausflug weniger.
Vielleicht ziehen sich Mieten und Energiekosten durch die Kostenstruktur eines Cafés und der Geschmack bleibt gleich, doch der Preis steigt.
Ich glaube ich habe mich getäuscht und der Kaffee ist vielleicht etwas stärker zubereitet oder wird öfter mit Extras serviert, sodass der Eindruck einer höheren Preisschraube entsteht.
Es klingt plausibel doch ich bleibe skeptisch ob der Grund wirklich nur Kosten sind oder ob Gewinnmargen mitspielen.
Was wenn der Kern der Frage gar nicht der Preis selbst ist sondern wie wir Preiserhöhungen wahrnehmen und welche Erwartungen wir damit verbinden?
Vielleicht führt dieses Thema zu einer breiteren Idee von Preisstruktur die sich nicht direkt an der Ware orientiert sondern an Verträgen Platzierung von Angeboten und Verhandlungen und so entsteht eine andere Perspektive auf Preisentwicklung.