Ich habe gerade die Ankündigung für das neue Spiel gesehen und irgendwie hängt mir das Thema Open-World mittlerweile zum Hals raus. Jedes große Studio scheint nur noch darauf zu setzen, aber ich vermisse diese straff erzählten, lineareren Erlebnisse, bei denen ich nicht hundert Nebenquests abhaken muss. Geht es noch jemandem so, oder bin ich einfach nur müde geworden?
Ja, mir geht's genauso. Open World ist inzwischen fast Standard, und ich vermisse mal wieder ein eng erzähltes lineares Erlebnis, bei dem ich nicht ständig Nebenquests abhake.
Es fühlt sich an, als ob Freiheit hier mehr als Spielwitz verkauft wird, während das narrative Ergebnis oft dünn bleibt. Open World lockt mit Optionen, doch die Frage bleibt, ob das wirklich zu einer fokussierten Geschichte führt.
Vielleicht hast du das Stichwort Open World zu wörtlich genommen. Geht es dir wirklich um mehr Freiheit, oder eher um eine andere Art die Geschichte zu erleben?
Ich denke eher es geht um Timing, weniger um Raum. Weniger Weltgröße, mehr präzise rhythmische Abschnitte die sich wie eine knappe Erzählung anfühlen.
Ich bin skeptisch Open World ist nicht das eigentliche Problem, sondern die endlosen Nebenquests die das Tempo rausnehmen.
Vielleicht sollten wir den Begriff Open World neu rahmen nicht als gigantische Karte sondern als Idee von Freiraum der sich in kurze fokussierte Momente verwandelt.