Warum vermisse ich nach hörbüchern das gespräch in podcasts?
#1
Ich bin in letzter Zeit wieder dazu übergegangen, Hörbücher zu hören, nachdem ich jahrelang nur Podcasts gehört habe. Jetzt fühlt es sich fast wie eine kleine Flucht an, stundenlang in einer anderen Welt zu versinken. Aber irgendwie vermisse ich danach diese Art von Gespräch, die ein richtig guter Podcast mit sich bringt, dieses Gefühl, Teil eines Dialogs zu sein. Ich frage mich, ob das jemand von euch auch so kennt.
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#2
Ja das kenne ich gut. Hörbücher ziehen mich in eine andere Welt und danach bleibt ein leises Nachklingen als hätte ich gerade eine lange verschobene Unterhaltung gehört Die Flucht hat etwas Tröstliches doch am Ende vermisse ich das lebendige Gespräch das Podcasts manchmal liefern
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#3
Es wirkt als würden Hörbücher eine andere Kommunikationslogik nutzen als Podcasts Sie liefern kein improvisiertes Gespräch sondern eine dichte Erzählung in der die Dialoge oft innerlich fortgeführt werden Vielleicht ist das der Grund warum sich das Zuhören wie Flucht anfühlt während die Struktur des Gesprächs fehlt
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#4
Ich glaube du meinst Podcasts oder Wegen dieses direkten Austauschs im Moment bei Hörbüchern gibt es nicht denselben Backchannel der dir sofort Rückmeldung gibt
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#5
Vielleicht sollten wir das mal anders sehen Hörbücher sind kein Ersatz für ein Gespräch sondern eine Einladung das innere Gespräch mit sich selbst zu beobachten Vielleicht ist die eigentliche Frage wie viel Dialog wir in unser Denken hineinlassen nicht nur wer zuhört
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