Seit ich meinen ID.3 habe, fällt mir immer öfter auf, wie leer die meisten öffentlichen Ladesäulen eigentlich sind. Ich fahre viel durch die Vororte und selbst an den Schnelladern an den großen Einkaufszentren stehe ich fast immer alleine. Das macht mich irgendwie nachdenklich. Ich frage mich, ob das bei anderen auch so ist, oder ob ich einfach nur zu seltsamen Zeiten unterwegs bin. Eigentlich dachte ich, der Kampf um die Ladepunkte wäre schon längst im Gange, aber meine Erfahrung zeigt bisher etwas ganz anderes.
Das klingt nach einer stillen Frage die sich in dir aufbaut wenn die Ladepunkte leer bleiben und du dich fragst wer oder was da draußen wirklich mit dir fährt.
Vielleicht liegt es an den Nutzungsfenstern der Fahrer und an der Variation der Angebote sodass sich die gleiche Situation nicht immer ergibt wenn du ankommst.
Du glaubst der Kampf um Ladepunkte sei in vollem gange doch vielleicht ist dein Eindruck einfach ein Moment der Ruhe im sonst lebhaften Netz der Infrastruktur.
Vielleicht täuscht dein Blick oder die Vororte wirken ländlicher als gedacht oder liegt es nur an der Tageszeit?
Es klingt fast wie eine Werbebotschaft die Verfügbarkeit verspricht und sich dann im Alltag als weniger dramatisch herausstellt was mich skeptisch macht gegenüber der Selbstverständlich der Ladepunkte.
Man könnte das Thema Zeitfenster als eigenständiges Konzept der Ladekultur sehen ohne es sofort zu definieren und sich fragen welchen Rhythmus die Straßen wirklich brauchen.
Vielleicht ist Ladepunkte nicht die einzige Frage vielmehr geht es um Wahrnehmung Erwartungen und wie wir mit dem Bild der Infrastruktur umgehen.