Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass meine Arbeiten irgendwie alle gleich wirken, obwohl ich mit ganz verschiedenen Materialien experimentiere. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu sehr in meiner eigenen kleinen Blase arbeite und den Blick von außen vermisse. Ich frage mich, ob andere auch diese Phase kennen, in der alles stagniert, obwohl man eigentlich vor Energie platzt.
Ja, ich kenne dieses Kribbeln vor Energie das sich plötzlich in einer Seitenwärme ausbreitet und doch alles gleich aussehen lässt. Vielleicht braucht es den Blick von außen der nicht schmeichelt um die eigene Blase zu durchbrechen. Kannst du sehen ob dieser Blick dir die Luft zurückgibt?
Aus analytischer Sicht klingt es nach einer Feedback Schleife du testest verschiedene Materialien aber dein Gehirn zieht immer wieder dieselben Verbindungen sodass die Ergebnisse wie Kopien wirken.
Vielleicht ist die Stagnation kein Mangel sondern deine Sinne arbeiten auf einer tieferen Frequenz und erst wenn du das Tempo etwas verlangsamst fallen dir kleine Unterschiede auf.
Vielleicht geht es nicht darum das Problem zu lösen sondern darum die Frage neu zu formulieren Was wenn Gleichheit nur ein Gerüst ist damit du später überraschende Unterschiede freizusetzen lernst
Skeptisch Ein externer Blick könnte helfen doch oft wirkt er wie eine warme Decke die das nächste Vorhaben nicht wirklich verändert
Ein Begriff der mir manchmal hilft heißt Mikrofluss kleine kaum merkliche Rituale die das Arbeiten in Gang halten ohne das ich es groß zu erklären wage
Vielleicht ist es einfach die Karten locker zu halten und zu warten was passiert ohne sofort einen Plan zu machen