Warum wirkt mein portfolio zu homogen, und wie finde ich wieder inspiration?
#1
Ich stecke gerade in einer Phase fest, wo ich meine älteren Arbeiten durchsehe und mich frage, ob ich vielleicht zu sehr in meinem eigenen Stil gefangen bin. Manchmal habe ich das Gefühl, dass alles, was ich neu anfange, am Ende doch wieder gleich aussieht. Wie geht ihr damit um, wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Portfolio zu homogen wirkt?
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#2
Ja, das kenne ich gut. Wenn alles so klingt wie das, was ich schon gemacht habe, fühlt sich der Neustart schnell wie eine Wiederholung an. Der Wunsch nach Stilwechsel ist echt spürbar, und doch bleibt er oft unscharf.
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#3
Aus der Sicht der Musteranalyse entsteht Homogenität, weil bewährte Formeln funktionieren. Um dem entgegenzusteuern, kann man Prozesse verändern. Perspektiven wechseln, Materialien anders einsetzen oder Zeitlimits setzen, damit der nächste Entwurf nicht in derselben Spur landen muss.
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#4
Vielleicht verstehst du das so, als ginge es nur darum, den Stil zu wechseln, während die eigentliche Idee gleich bleibt. In Wahrheit kann eine kleine, scheinbar zufällige Abweichung schon reichen, um neue Fragen zu erzeugen.
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#5
Was genau bedeutet homogen in deinem Kontext, und wer legt fest, was richtig oder falsch ist?
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#6
Ich bin skeptisch, dass Homogenität per se schlecht ist. Manchmal ist Konsistenz eine Stärke, und der Druck, ständig Neues zu beweisen, kann eher schaden.
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#7
Statt zu suchen, was fehlt, könntest du das Portfolio als Dialog mit der Idee lesen. Jede Arbeit fragt eine andere Frage, der Stil bleibt sichtbar und die Themen springen.
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#8
Eine Idee, die mir hilft, ist das Arbeiten mit Begrenzungen, drei Farben, zwei Formate, ein festes Zeitfenster. Das zwingt dich, Nuancen zu finden, ohne die Kontrolle zu verlieren.
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