Warum zweifle ich daran, ob Aufträge zu meiner künstlerischen Stimme passen?
#1
Ich stecke gerade in einer seltsamen Phase fest, nachdem ich mein erstes größeres Illustrationsprojekt für ein lokes Magazin abgeschlossen habe. Eigentlich sollte ich erleichtert sein, aber stattdessen frage ich mich, ob diese Art von Auftragsarbeit überhaupt zu meiner künstlerischen Stimme passt. Mir fehlt jetzt irgendwie der Antrieb, einfach nur so für mich ins Skizzenbuch zu zeichnen, und das macht mir Sorgen. Vielleicht geht das anderen auch so, nachdem man das erste Mal echtes Geld mit der eigenen Kunst verdient hat.
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#2
Ich merke wie Stolz und Leere gleichzeitig in mir arbeiten Die Auftragsarbeit hat den Atem aus meiner Kunst gezogen und ich frage mich wie weiter
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#3
Vielleicht ist der Knoten analytisch betrachtet nur der Wechsel von externer Erwartung zu eigener Perspektive Kunst braucht ihren eigenen Takt bevor der Funke wieder sprüht und doch bleibt da eine Skepsis
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#4
Vielleicht dachte ich der Auftrag macht alles einfach doch eigentlich zeigt er mir nur wie schwer es ist frei zu arbeiten und ich vertausche jetzt Erwartungen mit Möglichkeiten
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#5
Was wenn dieser Moment nicht das Ende sondern der Anfang eines anderen künstlerischen Weges ist
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#6
Ich sehe die Sache aus einer anderen Linse der Blick auf Kunst wird grober rauer aber vielleicht ehrlicher
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#7
Vielleicht widersetzt sich das äußere Auftragserlebnis dem inneren Wunsch zu experimentieren und so wird das ganze zum offenen Spiel statt zur Krise
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#8
Vielleicht ist es gar kein Problem sondern ein wachsender Raum der mit jeder Sekunde lauter wird und du merkst du musst nicht sofort wieder zeichnen
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