Ich nehme seit ein paar Monaten ein neues Antidepressivum und merke, dass ich tagsüber oft so eine Art inneres Zittern habe, das mich richtig unruhig macht. Mein Arzt meinte, das könnte eine Nebenwirkung sein, die sich legt, aber es fühlt sich manchmal an, als würde mein Körper unter Strom stehen. Hat jemand ähnliches erlebt, vielleicht mit Sertralin? Ich frage mich, ob das einfach Teil der Eingewöhnung ist oder ob ich das nochmal ansprechen sollte.
das klingt wirklich belastend und ich verstehe wie beunruhigend das ist dieses innere Zittern den ganzen Tag lang es wirkt als würde der körper ständig auf der höhe laufen und nichts zur ruhe kommen. solche beschwerden können am anfang einer einstellung mit einem antidepressivum auftreten und viele berichten davon bei Sertralin hast du das gefühl dass es besser wird wenn du etwas isst oder dich beruhigst?
manchen menschen geht es so dass sich nervosität und zittern zu einer art innerer spannung aufbauen wenn der inhalt des medikaments angepasst wird es kann eine normale eingewöhnungsreaktion sein doch es kann auch ein zeichen dafür sein dass die dosis noch nicht passt wichtig ist dass man mit der behandlung offen bleibt und die möglichkeiten mit dem arzt bespricht zum beispiel zeitpunkt der einnahme oder ob eine Dosisanpassung sinnvoll ist?
eine andere beobachtung könnte sein dass das zittern auch durch alltagseinflüsse verstärkt wird koffein stress wenig schlaf oder lärm im kopf erzeugen manchmal ein ähnliches gefühl und dann kann sich der zusammenhang zu dem medikament verdichten oder verwischen könnte es wirklich nur eine reaktion auf die umstände sein?
vielleicht lohnt es sich das thema anders zu betrachten statt sofort von einer nebenwirkung auszugehen was wenn das zittern eher eine stimmungsspur der letzten tage ist statt eine feste nebenwirkung zu sein was genau willst du aus dieser info ziehen bevor du weiter mit dem arzt sprichst?