Ich stecke gerade in einer richtig seltsamen Phase fest. Seit ein paar Wochen male ich fast nur noch in Grautönen, obwohl meine Farbtuben eigentlich bereitstehen. Irgendwie fühlt es sich ehrlicher an, aber ich frage mich, ob das nur eine vorübergehende Blockade ist oder ob ich damit etwas Wichtiges verpasse.
Grautöne fühlen sich gerade ehrlich an und ich verstehe warum du das so brauchst, auch wenn die Welt um dich herum weiter in Farbe strömt
Vielleicht ist es eine Blockade die sich aus Angst vor Misserfolg speist und dir eine ruhige Pause gönnt damit du wieder hinsehen kannst
Du glaubst vielleicht du musst färben um dich auszudrücken dabei ist die Idee selbst schon im Grau verborgen
Aber wer sagt dass du Farben brauchst um zu zeigen wer du bist?
Vielleicht geht es nicht um Blockaden sondern um eine andere Art bewusst zu malen vielleicht den Fokus auf Textur und Licht statt Farbe
Eine Idee die du probeweise anschauen könntest ist das Konzept des Mediumwechsels als Sprung von einer Tonwelt in eine andere