Was bedeuten mikroplastikbefunde für bodenorganismen im garten?
#1
Ich habe gerade diese Studie über die Auswirkungen von Mikroplastik auf Bodenorganismen gelesen und bin total hin- und hergerissen. Einerseits sind die gefundenen Effekte auf Regenwürmer in der Laborumgebung wirklich besorgniserregend, andererseits frage ich mich, wie aussagekräftig das für ein echtes Feld mit all seinen komplexen Wechselwirkungen ist. In meinem eigenen Garten beobachte ich die Tiere im Kompost und kann mir einfach nicht vorstellen, wie sich diese unsichtbaren Partikel dort genau auswirken.
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#2
Es macht mir Sorgen dass Labordaten alarmieren und im Feld so vieles unsicher ist Könnte es sein dass die Praxis im Garten anders aussieht als die dichten Laborexperimente?
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#3
Aus analytischer Sicht braucht es Feldstudien die Messungen wie Biomasse der Würmer Aktivität der Bodenlebewesen und Konzentrationen von Mikroplastik im Boden zusammenbringen damit man Muster erkennen kann.
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#4
Vielleicht stelle ich mir Mikroplastik als klare Dose vor die Regenwürmer direkt auffressen und dadurch sterben lässt in Wirklichkeit ist das Bild viel grauer und die Reaktionen können subtiler sein.
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#5
Vielleicht geht es nicht nur um Regenwürmer sondern um das ganze Bodenmikrobiom das in einem Netzwerk arbeitet und dort unsichtbare Partikel die Struktur der Bodenporen beeinflussen.
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#6
Ich bleibe skeptisch gegenüber der Übertragung von Laborwerten auf einen lebendigen Kompost weil die Bedingungen dort ganz andere sind.
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#7
Man könnte das Konzept der Adsorption nennen das Partikel Chemikalien binden und deren Verfügbarkeit im Boden verändern auch wenn das noch nicht erklärt ist.
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