Ich war letztes Jahr beruflich in Zentralasien unterwegs und habe mit verschiedenen Menschen gesprochen, die die russische Invasion in der Ukraine sehr unterschiedlich sehen. Was mich seitdem nicht loslässt, ist, wie stark die eigene geopolitische Lage die Wahrnehmung solcher Ereignisse filtert. Für einige dort schien es vor allem ein Konflikt zwischen Großmächten zu sein, bei dem man selbst nicht Partei ergreifen möchte. Ich frage mich, ob wir mit unserer westlichen Perspektive manchmal blind für diese anderen Realitäten sind.
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Was bedeuten verschiedene geopolitische Perspektiven für unsere Wahrnehmung?
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