Hallo zusammen, ich muss mir das mal von der Seele schreiben. Unser Kleiner ist jetzt fast neun Monate alt und eigentlich ein richtig fröhliches Kerlchen. Seit ein paar Wochen beobachte ich aber, dass er sich in bestimmten Situationen, zum Beispiel wenn das Spielzeug nicht sofort funktioniert oder wenn er müde ist, immer wieder mit der flachen Hand gegen seine eigene Stirn oder Schläfe schlägt. Das macht er nicht aus Wut, sondern fast wie ein seltsames Beruhigungsritual. Ich frage mich, ob das noch im Rahmen der normalen sensorischen Erkundung liegt oder ob das ein Zeichen für etwas sein könnte, das man im Auge behalten sollte. Besonders weil es in letzter Zeit häufiger vorkommt. Hat jemand Ähnliches erlebt?
Danke fürs Teilen, mit neun Monaten ist so ein Beruhigungsritual gar nicht ungewöhnlich, viele Babys nutzen Selbstregulation durch einfache Bewegungen, solange es nicht anders auffällig wird.
Es könnte eine sensorische Selbstregulation sein, aber wiederkehrendes Schlagen gegen die Stirn kann auch auf Überreizung, Zahnung oder Müdigkeit hindeuten, Beobachte Frequenz, Trigger und Begleitzeichen.
Vielleicht interpretiere ich zu viel hinein, aber manchmal wirkt es wie eine kleine Routine, die ihm hilft ruhig zu bleiben, statt ein Signal für etwas Ernstes.
Was würdest du denken wenn man die Frage anders liest, braucht er vielleicht einfach eine kurze Pause statt einer Deutung dass etwas fehlt?
Ich bleibe skeptisch, ob das sofort eine Warnung sein muss, solange er fröhlich ist, gut trinkt und gut schläft könnte es auch nur eine Phase sein.
Man könnte es auch als Hinweis sehen dass er andere Wege der Interaktion erforscht statt feste Formen der Aufmerksamkeit zu suchen und das Thema unter sensorischer Integration neu zu rahmen.