Ich bin in letzter Zeit oft so erschöpft, dass ich mich frage, ob das noch normal ist. Nach der Arbeit schaffe ich es kaum noch, mich zu irgendetwas aufzuraffen, was mir früher Freude gemacht hat. Selbst das Lesen eines Buches fühlt sich anstrengend an. Ich habe das Gefühl, ich funktioniere nur noch. Kennt das jemand von euch?
Ja das kenne ich gut. Nach der Arbeit fühlt sich der Körper schwer an und die Dinge die früher Freude gemacht haben wirken wie Aufgaben. Die Erschöpfung hängt im Raum und manchmal frage ich mich ob das noch normal ist.
Vielleicht ist es eine Reaktion auf Dauerstress. Müdigkeit nach dem Feierabend hängt oft mit mentaler Erschöpfung zusammen und macht Motivation schwerer. Ein paar kleine Rituale wie frische Luft oder Licht am Morgen können helfen ohne eine Garantie zu geben.
Ich glaube das ist nicht einfach nur ruhige Müdigkeit. Manchmal klingt es wie ein Signal das man ignoriert aber trotzdem weiterarbeitet. Vielleicht ist es eher eine Mischung aus Alltagssorgen und zu wenig Pause.
Was wenn das Thema Erschöpfung nicht der Kern ist sondern die Balance zwischen Druck Leistung und Ruhe. Vielleicht soll man den Begriff Ladezustand einführen der Zustand in dem man sich gerade befindet statt pauschal von Energie zu reden. Was denkst du darüber?