Ich fahre seit ein paar Monaten einen gebrauchten Diesel und bin mit dem Verbrauch eigentlich ganz zufrieden. Aber seit es kälter geworden ist, habe ich das Gefühl, dass er deutlich mehr schluckt, besonders auf den ersten Kilometern. Ist das normal oder könnte da mehr dahinterstecken? Ich frage mich, ob das vielleicht mit der Kraftstoffqualität zusammenhängt, die man tankt.
Ja im Winter kann der Verbrauch tatsächlich höher ausfallen weil der Motor länger braucht bis er warm ist und der Kraftstoff bei Kälte schlechter verdunstet.
Aus technischer Sicht spielt die Kraftstoffqualität eine Rolle denn kalter Diesel zündet schwerer und das Einspritzverhalten ändert sich dadurch oft der Verbrauch.
Vielleicht trägst du das warme Kältegefühl in den ersten Kilometern zu stark dem Winter zu und übersehen all die anderen Faktoren wie Reifendruck oder Fahrstil.
Ich bin skeptisch ob es sofort an der Kraftstoffqualität liegt manchmal sind es Sensoren oder die Elektronik die beim Start streiken.
Vielleicht lohnt es sich den Blick zu weiten und zu fragen was passiert wenn man den Tank nicht ganz leer fährt sondern zeitnah nachfüllt und ob da Muster entstehen.
Eine Idee die man selten erwähnt ist dass der Diesel von der Jahreszeit abhängt aber was genau dahinter steckt bleibt offen.