Ich stehe gerade wirklich vor einem Problem mit meinem Sohn. Er ist in der siebten Klasse und hat seit diesem Halbjahr fast nur noch digitale Aufgaben. Selbst das Vokabellernen soll über eine App laufen. Ich frage mich, ob das wirklich der richtige Weg ist, oder ob etwas verloren geht. Mir kommt es so vor, als würde die reine Wissensvermittlung immer mehr in den Hintergrund treten. Ich mache mir Sorgen, dass er das Gelernte so nicht richtig verankert.
Ich verstehe deine Sorge und frage mich oft ob digitaler Unterricht wirklich das enthält was das Lernen dauerhaft festigt.
Aus pädagogischer Sicht kann eine App Feedback geben und das Lernen strukturieren doch wahre Verankerung entsteht oft durch Wiederholung im Kontext und durch Bewegung im Kopf statt reiner Wortlisten.
Ey das Vokabellernen auf dem Handy fühlt sich oft wie Abhaken an und nicht wie echtes Wortspiel im Kopf.
Manchmal frage ich mich ob man wirklich alles digitalisieren muss?
Vielleicht geht es eher um das Ziel statt um das Medium kontextuelles Lernen könnte mehr bringen als isolierte Vokabeln.
Ich habe es ausprobiert und merke dass digitale Aufgaben allein oft nicht reichen ich würde eher eine Mischung aus freiem Lesen Sprechen und kurzen Wiederholungen bevorzugen doch wer weiß wie sich das entwickelt und Lernen hat eben viele Seiten.