Ich stehe gerade vor einer Entscheidung in meinem kleinen Speditionsgeschäft und bin mir unsicher, wie ich weiter vorgehen soll. Seit einigen Monaten beobachte ich, dass sich die Anforderungen an die Frachtverfolgung bei unseren Kunden deutlich verändern. Sie erwarten nicht mehr nur grobe Updates, sondern eine lückenlose und vor allem transparente Dokumentation des gesamten Transports. Ich frage mich, ob andere diese Entwicklung auch so wahrnehmen und wie sie damit umgehen. Mir ist klar, dass eine durchgängige Sendungsverfolgung hier der Schlüssel sein könnte, aber die Umsetzung wirkt auf mich erstmal wie ein großer Berg.
Ich fühle den Druck von Kunden die transparente Sendungsverfolgung erwarten und es macht mir Sorgen wie realistisch dieses Versprechen wirklich ist und ob wir das überhaupt schaffen können
Aus Sicht eines betroffenen Betriebs ist es sinnvoll zuerst die Bausteine zu benennen die eine durchgehende Sendungsverfolgung überhaupt möglich machen Datenquellen integrieren Standards festlegen und Prozesse abbilden
Vielleicht denken einige Kunden dass eine Ende zu Ende Verfolgung bedeutet dass sie jeden Augenblick wissen wo die Fracht ist und nicht nur eine Logbuchliste
Was wenn die Forderung nach lückenloser Dokumentation eher ein Wunsch der Kunden ist statt eine echte Notwendigkeit?
Ich bleibe skeptisch denn so eine Lösung kann viel kosten und am Ende fragen sich die Kunden vielleicht doch nach praktischen Vorteilen statt nach der perfekten Akte
Vielleicht geht es am Ende gar nicht um Technik sondern um Vertrauen und darum wie Informationen vermittelt werden damit die Fracht sicher ankommt