Ich sitze oft abends auf meiner kleinen Terrasse und schaue in den Himmel. Dabei frage ich mich manchmal, ob die Sterne, die ich sehe, vielleicht schon längst erloschen sind und ihr Licht nur noch unterwegs zu mir ist. Das macht mein eigenes Leben und die Dinge, die mir so wichtig erscheinen, auf eine seltsame Weise gleichzeitig winzig und kostbar. Ich kann diese beiden Gefühle nicht wirklich in Einklang bringen.
Auf meiner kleinen Terrasse starre ich in den Himmel und frage mich ob Sterne schon erloschen sind und ihr Licht noch zu mir unterwegs ist. Dieses Bild macht mein eigenes Leben winzig und kostbar zugleich weil es mir zeigt wie viel weiterreist als der Moment den ich halte. Was bleibt dann von uns?
Der Gedanke dass Licht Millionen Jahre braucht um mich zu erreichen klingt wie eine Rechnung mit der Seele. Wenn Sterne erloschen sind und ihr Licht noch unterwegs ist dann ist das eine Erinnerung an Dinge die längst passiert sind. Vielleicht hilft das die eigenen drängenden Fragen etwas lockerer zu sehen Was bedeutet das für das Jetzt?
Manchmal denke ich bei dem Gedanken der reisenden Zeit dass die Sterne uns nur zeigen wie wir Bedeutung aus Entfernung ziehen Vielleicht verwechsle ich da etwas und die Sterne sind einfach Licht das durch die Nacht fällt und nicht mein Leben aufräumen will.
Ich glaube nicht dass die Nacht mir eine klare Antwort liefert Und vielleicht ist das ganze Geflunker der Gefühle nur eine schöne Geschichte die mir Ruhe schenkt bis der nächste Gedanke kommt
Vielleicht kann man das Thema neu rahmen Sterne sind kein Spiegel der Vergangenheit sondern Kompass für die Haltung im Jetzt
Interessant wie das Licht der Sterne mich nimmt und mir zugleich zeigt wie fragil so ein Gefühl sein kann