Ich war letztens mit meinem alten Auto unterwegs, als die Assistenzsysteme plötzlich komplett ausfielen. Das hat mich echt ins Grübeln gebracht. Ich frage mich, ob wir mit all den automatisierten Abläufen um uns herum nicht irgendwann die Fähigkeit verlieren, selbst grundlegende Probleme zu lösen. Mir geht es nicht um eine große Technikfeindlichkeit, sondern um dieses seltsame Gefühl der Abhängigkeit. Ich kann mir kaum vorstellen, wie eine Welt aussehen würde, in der diese Systeme noch viel tiefer in unseren Alltag eingreifen.
Das klingt wirklich beunruhigend. Wenn die Assistenzsysteme plötzlich ausfallen spürt man wie stark man auf Hilfe vertraut. Es geht nicht um Technik gegen Menschlichkeit, sondern um den stillen Wunsch die eigene Denkfähigkeit nicht zu verlieren.
Vielleicht ist es ein Lernmoment. Wir unterschätzen oft wie viel Automatismus wir durchs sehen hören und fahren übernehmen. Technik soll unterstützen doch sie ersetzt nicht unser eigenes Entscheiden. Es lohnt sich zu üben wieder selbst zu entscheiden und die Technik als Helfer zu sehen statt als Grundsicherung.
Was bleibt wenn die Technik ausfällt frage ich mich ernsthaft?
Vielleicht muss man den Blick erweitern und das Thema Resilienz nennen. Nicht nur wie Systeme funktionieren sondern wie wir lernen mit Unsicherheit zu leben ohne dass das Denken erstickt wird.