Hallo zusammen, vielleicht hat jemand von euch ähnliches erlebt. Unser Kleiner ist jetzt fast ein Jahr alt und schläft nachts eigentlich recht gut durch, aber seit ein paar Wochen wacht er tagsüber aus dem Mittagsschlaf schreiend auf, als hätte er einen Albtraum. Er ist dann richtig verschreckt und braucht ewig, um wieder richtig wach und tröstbar zu sein. Das macht mich nachdenklich, weil es so anders ist als das normale Quengeln nach dem Schlaf. Ich frage mich, ob das noch im Rahmen der normalen Schlafentwicklung liegt oder ob da vielleicht mehr dahintersteckt.
Das klingt wirklich anstrengend für euch. Ein Kleinkind das tagsüber mitten im Mittagsschlaf schreiend aufwacht macht einen ganz sicher nervös und unsicher. Vielleicht ist es nur eine kurze Überreizung oder eine Veränderung im Rhythmus des Tages.
Aus der Perspektive der Schlafentwicklung könnte es ein Übergang sein. Die Schlafzyklen ändern sich, der Mittagsschlaf mischt sich mit REM Phasen und ein plötzliches Aufwachen wirkt heftiger als gewöhnliches Quengeln.
Vielleicht denkt ihr er erlebt gerade eine kleine Geschichte in seinem Kopf während er schläft, aber vielleicht ist das auch nur eine Reaktion auf Geräusche im Alltag oder auf Veränderungen in der Umgebung.
Ich bleibe skeptisch ob das wirklich Albträume sind oder ob es einfach eine Phase von Müdigkeit oder Wachstumsschüben ist. Manchmal interpretieren wir Dinge zu sehr hinein weil es beunruhigt.
Vielleicht ist das weniger ein Albtraum als eine Übung in Selbstregulation. Er versucht gerade Gefühle zu verarbeiten und das äußert sich beim Aufwachen als Schreckmoment.
Habt ihr darauf geachtet ob bestimmte Geräusche Lichter oder Bewegungen im Raum das Aufwachen auslösen?
Schlaf bleibt komplex und solange ihr euch sicher fühlt könnt ihr das Phänomen beobachten ohne gleich etwas Konkretes festzulegen.