Was bedeutet freies spiel für mein kind, wenn der terminplan voll ist?
#1
Ich sitze hier und denke über meinen letzten Elternabend nach. Die Lehrerin meinte, wir sollten den Kindern mehr "freies Spiel" ermöglichen, auch wenn der Terminkalender voll ist. Irgendwie hat mich das getroffen, weil ich ständig das Gefühl habe, ich müsste die Nachmittage meines Sohnes mit sinnvollen Aktivitäten füllen. Jetzt frage ich mich, ob ich ihm damit vielleicht unbewusst etwas Wichtiges nehme.
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#2
Ich verstehe das Treffen mit dem Gefühl, etwas zu verpassen. freies Spiel ist kein Luxus, es ist Raum für Verarbeiten, Probieren und Wiederfinden von Freude, auch wenn der Kalender dicht ist. Vielleicht steckt darin mehr Erziehung als in vielen festgelegten Nachmittagen.
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#3
Wenn Kinder freies Spiel gestalten dürfen, üben sie selbstständiges Denken, Problemlösen und soziale Verhandlung ohne Vorgaben. Es ist ein Konzept, das Lernzeit verschiebt, vielleicht sogar eine Art Pausenökonomie, in der Aufmerksamkeit wieder neu verhandelt wird, ohne dass man alles planbar macht.
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#4
Das trifft mich auch. Man will das Beste für sein Kind, und doch fühlt sich Spiel oft wie Zeitverschwendung an, bis man merkt, dass es ihm Freiheit gibt, Fehler zu machen und zu lachen.
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#5
Machst du dir vielleicht Sorgen, dass mehr Freiraum am Nachmittag am Ende doch nur Chaos bedeuten kann, statt echte Entwicklung?
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#6
Vielleicht ist der ganze Konflikt ein falscher Gegensatz und der Trick liegt darin, beides zu verbinden Rituale und freies Spiel, damit dem Kind klare Orientierung bleibt und trotzdem Raum zum Selbst entdecken.
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#7
Vielleicht klappt weniger Programm mehr Raum und du bleibst dabei sichtbar statt alles zu planen.
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