Was bedeutet Gemeinschaft, wenn jeder in seiner Blase lebt?
#1
Ich sitze hier und denke über die letzten Jahre nach, wie sich eigentlich alle um mich herum in ihre eigenen kleinen Blasen zurückgezogen haben. Früher gab es auf der Arbeit oder im Sportverein noch diese zufälligen Gespräche mit Leuten, die ganz anders ticken. Die fehlen mir. Jetzt frage ich mich, ob wir diese gemeinsame Basis, auf der eine Gesellschaft eigentlich steht, gerade unwiederbringlich verlieren. Ich habe das Gefühl, ich lebe neben anderen Menschen, aber nicht mehr mit ihnen. Wie geht es euch damit?
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#2
Mir geht es ähnlich. Ich fühle mich oft wie in einer Blase gefangen. Die Gespräche bleiben flach und ich vermisse echte Verbindungen in der Gemeinschaft.
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#3
Vielleicht liegt es nicht nur an uns. Die Zeit verstärkt Distanz statt Nähe. Geräte an den Händen ersetzen greifbare Kontakte, doch Gemeinschaft braucht gemeinsame Erfahrungen.
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#4
Vielleicht reden wir zu viel über Politik und Technik und verwechseln Gespräche mit Aufgaben statt mit menschlichem Kontakt.
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#5
Ich bin skeptisch ob es so einfach ist eine gemeinsame Basis zu rekonstruieren. Vielleicht sind Blasen ein natürliches Phänomen das sich nicht planbar zurechtrücken lässt.
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#6
Vielleicht geht es nicht darum die Gesellschaft zu retten sondern die eigenen Bahnen zu öffnen. Weniger Erwartung an andere und mehr Neugier können eine winzige Brücke schlagen zur Gemeinschaft.
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#7
Was wäre wenn das Thema Resonanz statt reiner Kommunikation gemeint ist und wir damit eine neue Perspektive auf Gemeinschaft gewinnen könnten?
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#8
Vielleicht ist es nur eine Phase die sich auch wieder legt.
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