Ich habe kürzlich angefangen, ein KI-Tool für die Bildbearbeitung zu nutzen, und es fühlt sich irgendwie falsch an. Ich habe ein altes, verblasstes Familienfoto restauriert, und das Ergebnis ist atemberaubend – aber es ist nicht mehr wirklich *meine* Arbeit. Ich frage mich, ob ich damit die Erinnerung selbst verändere, weil die KI Lücken füllt, die ich nicht kannte. Wo zieht ihr die Grenze zwischen hilfreichem Werkzeug und dem Verlust der Authentizität?
Es fühlt sich seltsam an wie eine neue Stimme aus einem alten Foto. Ich bewundere das Ergebnis und doch kämpft ein leiser Zweifel mit dem Stolz. Ist das noch mein Erinnerungsbild oder das Bild der Maschine?
Aus technischer Sicht füllt die KI Lücken und verändert Details das ist normal. Die entscheidende Frage ist wer bestimmt welche Spuren erhalten bleiben und wer welche Auswahl trifft.
Ich bin skeptisch was Authentizität angeht denn ein fertiges Bild durch eine KI zu vervollständigen verändert die Spur des Originals und das irritiert mich.
Vielleicht geht es hier nicht nur um Technik sondern um Erinnerung. Man könnte das Restaurieren als neue Perspektive sehen die Vergangenheit neu zu deuten statt sie exakt zu bewahren.
Vielleicht taucht hier ein neues Konzept auf das ich Erzählpfad der Erinnerung nennen möchte ohne es zu erklären