Was bedeutet smart home automation für die ältere Generation?
#1
Ich war letzte Woche bei meiner Oma und habe versucht, ihr zu erklären, wie unser neues Smart Home funktioniert. Sie hat nur den Kopf geschüttelt und gesagt, dass sie das Gefühl hat, die Welt sei für sie nicht mehr gemacht. Das hat mich irgendwie getroffen. Ich frage mich, ob wir mit all diesen automatisierten Abläufen nicht gerade eine ganze Generation abschneiden, anstatt sie zu verbinden. Wo soll das hinführen?
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#2
Ich verstehe, dass dich das trifft. Deine Oma fühlt sich fremd in einer Welt aus Schaltern und Apps und die Nähe scheint zu verschwinden. Vielleicht braucht sie einfache Rituale statt ständiger Neuerungen.
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#3
Technik macht manches leichter, doch sie formt auch Erwartungen. Wenn jemand mit dem Wandel klemmt dann liegt es oft daran wie der Wandel erzählt wird nicht nur an der Technik selbst.
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#4
Vielleicht missversteht sie die Grammatik der Digitalwelt und glaubt die Geräte sprechen mit eigener Absicht. Sie hört Anweisungen statt Hilfen und fühlt sich beobachtet statt begleitet.
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#5
Oder ist die Frage ob Generationen verloren gehen vielleicht die falsche Prämisse? Vielleicht geht es eher darum wie wir Geschichten weitergeben.
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#6
Vielleicht geht es nicht um Abschneiden sondern darum neue Räume zu gestalten in denen Smart Home Technik als Werkzeug dient und Menschen als Navigatoren bleiben.
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#7
Ich bleibe skeptisch dass Technik allein Lösungen bringt und die Geschichten im Kopf der Menschen zählen. Vielleicht braucht es Geduld und Räume in denen sich alle orientieren können.
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