Ich habe letzte Woche zufällig diesen Film aus den frühen 2000ern gesehen, der damals total unter dem Radar flog. Jetzt geht er mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, vor allem diese eine Szene am Ende, die alles so ambivalent macht. Irgendwie fühle ich mich danach seltsam nachdenklich, fast ein bisschen melancholisch, obwohl die Handlung eigentlich gar nicht traurig war. Geht es euch auch manchmal so, dass ein Film euch einfach länger beschäftigt, als ihr erwartet hättet?
Ja, manchmal bleibt ein Film länger im Kopf, besonders wenn das Finale offen bleibt und eine stille Melancholie hinterlässt.
Vielleicht liegt es daran wie der Film mit Raum und Schweigen arbeitet, nicht mit plötzlichen Gefühlen, sondern mit kleinen Andeutungen, was wenn das schon die ganze Kunst ist?
Vielleicht war die Endszene gar kein Abbruch, sondern ein Gedankenspiel der Figur im Film, die weiterträumt.
Statt zu fragen warum der Film traurig ist könnte man fragen wozu eine Geschichte Ambivalenz braucht um Realität zu spiegeln die sich nicht in klare Kategorien pressen lässt.
Oder es ist einfach ein Marketing Trick um diese Endszene im Film zu dehnen damit die Leute darüber reden.
Ja ein Film kann sich wie eine Gedankenkette anfühlen die man erst Tage später entpackt.