Ich stehe gerade echt vor einer seltsamen Situation und wollte mal fragen, ob das jemand kennt. Seit ich vor ein paar Monaten meinen Job gewechselt habe, habe ich das Gefühl, ich spiele nur noch eine Rolle. Morgens ziehe ich die professionelle Version von mir an und abends falle ich erschöpft in mich zusammen. Dabei frage ich mich, wo eigentlich mein echtes Ich geblieben ist in diesem ganzen Anpassungsprozess. Es fühlt sich an, als würde ich mich selbst verlieren, nur um dazuzugehören.
Oh Mann das klingt echt hart. Du fühlst dich wie eine Rolle die du jeden Morgen neu anziehst das nagt an deiner Identität.
Vielleicht ist das Muster weniger persönlich als strukturell der Rollenwechsel entsteht weil Erwartungen von außen die Norm setzen und das innere Selbst langsam verschwindet und Authentizität zu einem Prozess wird.
Klingt fast so als würdest du sagen dein Job formt dich statt dich zu spiegeln Vielleicht ist das der falsche Eindruck aber er hat Gewicht.
Oder ist das nur dein Kopf der in der Überforderung ein Drama aufzieht und die Realität gar nicht so rau ist?
Vielleicht lässt sich der Blick ändern Welche Rolle willst du heute wirklich übernehmen statt der Rolle die andere erwarten
Ein kleines Tagebuch Notiere drei Momente heute in denen du dich echt fühlst oder eben nicht
Identität kann ein Prozess sein kein fester Zustand Das könnte helfen den Druck zu lösen ohne eine fertige Lösung zu erwarten