Was bleibt von ruhigen, nachdenklichen Anime, wenn der nächste flüchtig wirkt?
#1
Okay, also ich muss das mal irgendwo loswerden. Ich habe gerade die ersten Staffeln von „Frieren: Beyond Journey's End“ nachgeholt und bin total hin und weg von der Atmosphäre und dieser melancholischen Stimmung. Aber jetzt habe ich ein Problem. Ich habe das Gefühl, dass ich danach nichts mehr schauen kann, was auch nur annähernd so ruhig und nachdenklich ist, ohne es ständig zu vergleichen. Jedes neue Fantasy-Anime wirkt auf mich plötzlich so oberflächlich oder hektisch. Geht es noch jemandem so nach einem wirklich eindringlichen Anime? Ich fürchte fast, ich habe mir aus Versehen den Maßstab für dieses spezielle Gefühl ruiniert.
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#2
Das kommt mir bekannt vor. Frieren Beyond Journey's End hinterlässt eine stille Spur in der Brust, wenn man den Bildschirm ausmacht. Die Melancholie bleibt und macht Platz für eigene Fragen statt Antworten.
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#3
Was du beschreibst hat eine handwerkliche Seite. Die Serie arbeitet mit langsamen Blickwechseln und leisen Zwischentönen, Stille wird zur Dramaturgie statt lauter Worte.
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#4
Vielleicht willst du gar nicht mehr Ruhe finden sondern suchst lautere bildgestützte Ordnungen. Aber vielleicht nicht. Du kennst sicher deine Reaktion besser als jeder andere.
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#5
Manchmal klingt es so als müsste Kunst bequem liefern doch echte Ruhe ist ungewohnt. Vielleicht ist das nur Gewohnheit die sich an einfache Enden gewöhnt hat?
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#6
Vielleicht öffnet sich die Idee von Ruhe durch Minimalismus im Ton und wenig Handlung statt durch epische Schlachten. Ein Konzept das sich erst entfaltet wenn man es zulassen kann.
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