Was bleibt, wenn ich im Café nur Zuschauer bin statt Teil der Nachbarschaft?
#1
Ich bin letzte Woche einfach mal in ein Café gegangen, das ich sonst immer übersehe, und habe dort fast zwei Stunden nur das Treiben auf der Straße beobachtet. Irgendwie hat mich das total nachdenklich gemacht. Ich frage mich, ob andere auch manchmal dieses seltsame Gefühl haben, mitten im eigenen Viertel gleichzeitig dazuzugehören und doch nur Zuschauer zu sein. Besonders an einem ganz normalen Dienstagnachmittag.
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#2
Ich kenne dieses Gefühl gut. Bei der Beobachtung des Stadtlebens spürt man manchmal die Grenze zwischen Teilhabe und Zuschauen.
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#3
Vielleicht ist das gar kein passives Zuschauen, sondern eine gedankliche Landkarte des Viertels. Man sammelt Eindrücke und verknüpft sie zu Geschichten, ohne selbst Teil davon zu werden.
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#4
Vielleicht habe ich das Café wie einen Spielplatz gesehen und der Alltag war nur eine Bühne.
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#5
Ich bezweifle das. Dieser Beobachtungsmodus fühlt sich oft wie eine Täuschung an die uns nur vorgaukelt verbunden zu sein.
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#6
Beobachtung statt Urteil könnte ein neuer Ansatz sein und die Frage nach Zugehörigkeit auf eine andere Art stellen?
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#7
Vielleicht ist es gar nicht nötig eine klare Lehre zu ziehen, vielleicht ist das genau der Reiz eines einfachen Nachmittags im Café.
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