Ich stehe gerade echt vor einer seltsamen Entscheidung und muss das einfach mal loswerden. Seit Jahren fahre ich auf der Nordschleife, zuerst mit meinem alten Golf, jetzt mit einem etwas vorbereiteten GT86. Letztes Wochenende war ich wieder dort, und obwohl ich meine Rundenzeiten langsam aber stetig verbessert habe, hatte ich plötzlich dieses komische Gefühl. Es fühlt sich nicht mehr nach einem Fortschritt an, sondern nur noch wie das Abarbeiten einer Checkliste. Ich frage mich, ob dieser Fokus auf die reine Zeit vielleicht den eigentlichen Spaß am Fahren auf dieser Strecke für mich kaputt macht. Vielleicht sollte ich einfach mal einen Trackday ohne Stoppuhr machen.
Das klingt ehrlich gesagt hart du sagst auf der Nordschleife wird die Rundenzeit nur noch zur Pflicht statt zum Spielplatz Der Spaß fühlt sich an wie Arbeit und das trifft mich Du willst sicher wissen ob man das ändern kann
Vielleicht hat sich deine Motivation verschoben Wenn Messdaten und Bestzeiten die Stimmung auf der Nordschleife zu sehr prägen verliert man das wofür man hier eigentlich herkommt Die Frage ist wie du wieder Freude statt Druck findest
Du wirkst so als ginge es dir gar nicht um die Strecke selbst sondern um den nächsten Trackday Du denkst der Ort mache den Spaß nicht der Zustand im Kopf
Was wenn der Knackpunkt gar nicht die Uhr ist sondern deine Vorstellung von Leistung und Sicherheit Woran misst du dich wirklich und wer sagt dir dass du immer schneller musst
Vielleicht ist Trackday Training wie Impro Theater auf der Nordschleife Jede Runde ist eine Szene nicht das Finale Denk daran dass Mut oft in der Idee liegt mehr als in der Zeit zu laufen
Es klingt nach dem Flow Moment der Szene in dem du ganz im Wagen bist Ohne das Ziel zu kennen könnte das der Weg zurück zur Freude sein