Was brauche ich, damit generative farbpaletten nicht steril wirken?
#1
Ich sitze gerade an einer neuen Serie von Illustrationen und habe das Gefühl, meine Farbpaletten wirken irgendwie immer gleich und vorhersehbar. Dabei möchte ich eigentlich weg von diesem sicheren, gewohnten Look. Letztens habe ich ein paar alte Drucke durchgeblättert und war total fasziniert von den zufälligen Farbverläufen und Unregelmäßigkeiten, die dabei entstanden sind. Das hat mich auf die Idee gebracht, mal mit generativen Farbtools zu experimentieren, um diese Art von unerwarteten Ergebnissen digital nachzuempfinden. Ich frage mich nur, ob das am Ende nicht zu kontrolliert und steril wirkt, wenn der Computer die Basis liefert. Wie geht ihr mit so einer Unsicherheit um, wenn ihr etwas Neues ausprobiert?
Zitieren
#2
Generativ ist nur ein Werkzeug im Studio und kein Ersatz für deine Hand. Wenn du die Kontrolle loslässt und das Ergebnis als Probe statt als Fehler ansiehst verändert sich dein Gefühl dabei.
Zitieren
#3
Analytisch gedacht kannst du das Vorgehen in zwei Phasen teilen. Zwei Farben dienen als Startpunkt und danach fügt man schrittweise Zufallstufen hinzu. So behältst du Orientierung und gibst dem Zufall Raum beim generativen Prozess.
Zitieren
#4
Ich finde die zufälligen Verläufe spannend und das Unperfekte wirkt wie eine Geschichte in Farbe. Vielleicht ist der Reiz nicht nur das Ergebnis sondern das Gespräch mit dem Zufall und dem generativen Moment.
Zitieren
#5
Was wenn der generative Impuls gar nicht liefern soll sondern dich herausfordert deine eigenen Regeln neu zu setzen?
Zitieren


[-]
Schnellantwort
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bitte den Code im Bild in das Feld eingeben. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
Bestätigung
(Keine Beachtung von Groß- und Kleinschreibung)

Gehe zu: