Ich stehe gerade an einem Punkt, an dem ich mich frage, ob ich mit meiner freiberuflichen Grafikarbeit wirklich noch wachsen kann. Die Aufträge sind solide, aber es fühlt sich an, als würde ich immer die gleichen Muster abspulen. Manchmal denke ich, dass ich vielleicht den Sprung in eine feste Position in einer kleineren Agentur wagen sollte, um wieder mehr Input von anderen zu bekommen. Diese Art von kreativer Karriere mit mehr Teambezug könnte mir fehlen, aber der Gedanke an feste Strukturen macht mir auch etwas Angst.
Mir geht es so. Die Aufträge laufen, aber das Bauchgefühl sagt es braucht mehr Luft zum Ausprobieren. Wachstum fühlt sich an wie ein Sprung ins kalte Wasser, mit dem Risiko zu stolpern oder einfach zu merken dass man doch noch Luft hat.
Du könntest deine Zahlen prüfen und schauen wie viel Zeit in Ideenfindung versus Ausführung geht wie viel Input du durch Zusammenarbeit bekommst und wie viel Pipeline fehlt dir im Wachstum. Ein Wechsel in eine kleine Agentur könnte Input liefern, aber prüfe kulturelle Passung Lernkurve und ob dein Stil passt.
Vielleicht denkst du dass ein fester Job gleichbedeutend mit weniger Freiheit ist, und das wirkt oft wie ein Blocker für Wachstum.
Ist Wachstum überhaupt das Maß aller Dinge oder geht es eher um Tiefe, um neue Einschränkungen zu testen oder eine neue Spezialisierung zu finden die zu dir passt?
Vielleicht ist der Weg zuerst kleine Kollaborationen zu suchen Projekte mit Partnern Retainer Modelle die dir Sicherheit geben während du neue Inputs sammelst ohne sofort zu wechseln.
Ich bleibe skeptisch. Feste Strukturen sind verführerisch aber sie garantieren nicht dass deine Ideen besser werden. Was wenn die eigentliche Quelle des Inputs deine eigenen begrenzten Rituale sind. Regelmäßigkeit heißt nicht automatisch besser.