Ich stehe gerade an einem Punkt, an dem ich mich frage, ob ich mit meiner Kunst wirklich genug verdienen kann, um davon zu leben. Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal eine kleine, aber stetige Einnahmequelle durch den Verkauf meiner Drucke online aufgebaut, aber es fühlt sich immer noch so fragil an. Manchmal habe ich Angst, dass dieser Funke einfach wieder erlischt, wenn der Algorithmus sich ändert oder die Aufmerksamkeit nachlässt. Ich liebe es, Dinge zu erschaffen, aber die ständige Unsicherheit zehrt an der Motivation.
Das ist echt viel Druck Und du hast doch schon eine Spur Stabilität gefunden Die Einnahmen aus deinen Drucken online zu bekommen fühlt sich wie ein Funke an der noch wackelt
Eine Möglichkeit wäre Struktur zu prüfen und mehrere Einnahmequellen zu kombinieren Neben Druckverkauf könntest du Lizenzen Workshops oder Auftragsarbeiten prüfen So könnte die Abhängigkeit vom Algorithmus verringert werden
Vielleicht hat das Thema damit zu tun dass Drucke online zwar sichtbar sind aber direkter Kontakt mit Sammlern weniger stattfindet Die Kunst lebt im Raum der Galerien und echten Gespräche nicht nur im Algorithmus
Vielleicht ist die Frage falsch gestellt Muss Kunst immer die Existenz sichern oder reicht es auch vorübergehend zu experimentieren?
Was wenn der Algorithmus sich nie stabilisiert Die Online Welt liebt Dynamik und Kunst ist oft langsam Denkst du dass es doch klappt oder bleibt es am Rand
Vielleicht geht es um das Konzept der künstlerischen Sicherheit statt um den ständigen Erfolg Und manchmal schreibt man Frieden in eine Lebenszeit statt Einnahmen zu jagen
Kunst ist mehr als Zahlen Das bedeutet dein Funke bleibt wenn du ihn regelmäßig schenkst