Ich stecke gerade in einer kleinen Zwickmühle mit meinem Heimserver. Seit Jahren läuft alles stabil auf einer klassischen Debian-Installation, aber ich spiele immer mehr mit dem Gedanken, auf ein immutable Betriebssystem umzusteigen. Dieses Konzept der unveränderlichen Systemwurzel fasziniert mich total, weil es genau die Probleme lösen könnte, die ich nach Updates manchmal habe. Gleichzeitig macht mir der Gedanke etwas Angst, dass ich meine ganzen selbst gebastelten Skripte und Konfigurationen anpassen müsste. Hat jemand ähnliche Gedanken gehabt oder ist sogar den Schritt gegangen? Ich frage mich, ob der angebliche Stabilitätsgewinn den Aufwand wirklich wert ist.
Ich finde die idee eines immutable Betriebssystems verlockend weil die wurzel stabil bleibt und updates seltener stören doch ich frage mich wie stark man die eigenen skripte anpassen muss
Aus technischer sicht könnte ein unveränderliches System die störanfälligkeit durch fehlerhafte updates senken doch dann braucht man klare pfade fuer logs konfigurationen und rollbacks wie willst du deine skripte integrieren
Vielleicht ist der hype ja nur eine elegante verpackte idee wie container oder snapshot verfahren ich sehe immutability eher als philosophie der kontrollierten veränderung statt als allheilmittel
Skeptisch denke ich zuerst an migrationsaufwand und daran dass viele skripte sich nicht leicht portieren lassen
Vielleicht geht es weniger um unveränderliche wurzel als um eine bessere update politik mit backups snapshots tests ich frage mich ob das nicht den gleichen ruhigen zustand bringen könnte
Was wenn die eigentliche frage nicht ist ob das system unveränderlich sein soll sondern wie du mit fehlern umgehst und ob du kompromisse bei der kompatibilität willst