Ich habe letzte Woche zum ersten Mal eine Schlafmaske ausprobiert, weil ich dachte, sie würde mir helfen, länger durchzuschlafen. Jetzt wache ich aber immer noch zur gleichen Zeit auf, fühle mich aber irgendwie noch tiefer weggetreten und es fällt mir schwerer, richtig wach zu werden. Das ist ein seltsames Gefühl, fast so, als wäre mein Schlaf dadurch intensiver, aber weniger erholsam. Kennt das jemand? Ich frage mich, ob mein Gehirn einfach mehr Zeit braucht, um sich an diese absolute Dunkelheit zu gewöhnen.
Ja das kenne ich. Du denkst eine Schlafmaske macht den Schlaf besser und plötzlich fühlt sich das Aufwachen wie ein Schleier an. Vielleicht wirkt die Dunkelheit intensiver als gedacht und trotzdem bist du nicht erholt. Manchmal braucht das Gehirn einfach eine andere Art zu arbeiten.
Aus der analytischen Sicht geht es weniger darum dass die Dunkelheit magie wirkt sondern um Schlafarchitektur. Wenn Licht weggelassen wird verschieben sich Phasen des Schlafs und das Erwachen kann sich schwer anfühlen obwohl du vielleicht mehr Tiefschlaf hattest. Es ist nicht automatisch eine lange Anpassung an Dunkelheit nötig eher eine individuelle Reaktion des Gehirns.
Vielleicht hat die Maske deine Gedanken in einen anderen Modus geschaltet und dein Hirn interpretiert das Dunkelheit Ereignis als Normalzustand und zieht sich zurück. Es klingt etwas abstrakt aber so kann es wirken wenn man Dinge schwer erklärt.
Vielleicht lohnt es sich die Frage neu zu stellen, denn Dunkelheit mag den Schlaf beeinflussen. Doch vielleicht geht es um Erwartungen statt um das Licht. Was wenn Dunkelheit nicht der Vorteil ist, sondern nur eine Art Selbsttäuschung?