Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und bin mir unsicher, wie ich weiter vorgehen soll. Nachdem ich meine kleine Webanwendung jetzt eine Weile auf einer simplen VM laufen habe, merke ich, dass die Last immer unberechenbarer wird. Eigentlich müsste ich die Sache skalieren können, aber der Gedanke, ständig manuell neue Instanzen zu provisionieren und zu verwalten, schreckt mich ab. Ich frage mich, ob ein serverloser Ansatz für so etwas überhaupt sinnvoll ist, oder ob ich damit nur neue Probleme schaffe.
Du fühlst dich unter Druck weil die Last immer unberechenbarer wird und der Gedanke an ständiges Provisionieren dich nervös macht.
Vielleicht öffnet ein serverloser Ansatz neue Perspektiven, doch fragst du dich ob Abstraktion nicht heimlich neue Probleme versteckt?
Man könnte klein anfangen Funktionen als Bausteine in der Cloud nutzen und so schrittweise skalieren ohne ständige Provisionierung zu organisieren.
Ich bezweifle dass ein serverloser Ansatz automatisch alle Probleme frisst, oft braucht es trotzdem klare Grenzen und Routinen.
Vielleicht geht es weniger um die technische Lösung als um wer die Kontrolle behält wenn alles in der Luft hängt.
Eine Idee die ich sehe ist eine hybride Lösung bei der Kernlogik lokal bleibt und Lastspitzen mit kurzen Cloud Bausteinen abgefedert werden.