Ich war letzte Woche bei meinem Hausarzt, weil ich seit Monaten einfach nicht mehr richtig zur Ruhe komme. Er hat mir dann eine Überweisung zur psychosomatischen Grundversorgung gegeben. Ehrlich gesagt, war ich erstmal erleichtert, dass es überhaupt einen Namen für das Ganze gibt und dass man es ernst nimmt. Aber jetzt habe ich irgendwie Bammel vor dem ersten Termin. Ich frage mich, was da genau auf mich zukommt und ob das wirklich der richtige Schritt ist. Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit so einer Überweisung gemacht?
Es ist völlig normal nervös zu sein vor dem ersten Termin mit der psychosomatischen Grundversorgung. Der Termin soll herausfinden wo deine Beschwerden herkommen und wie man dir helfen kann.
Vielleicht klappt es besser wenn du vorher notierst was dich nachts wachhält und welche Bewegungen oder Gedanken dir helfen. In der Grundversorgung schauen sie oft auf Muster und Stressquellen statt sofort zu raten was zu tun ist.
Ich hab gedacht das ist nur ein kurzes Gespräch über Gefühle und danach hast du wieder Ruhe. In Wahrheit schauen sie oft auch auf Schlafgewohnheiten und Alltagsbelastungen und das fühlt sich dann doch konkreter an.
Du bist nicht allein mit der Unsicherheit und vielleicht wär es hilfreich die Erwartungen zu prüfen statt alles sofort zu lösen. Was wenn der erste Termin mehr Fragen erzeugt als Antworten?