Ich spiele jetzt seit Jahren hauptsächlich Singleplayer-Titel und habe mich immer in den epischen, handgefertigten Welten verloren. Letztens habe ich mich aber aus einer Laune heraus in ein Open-World-Spiel mit starker Betonung auf prozedural generierten Inhalten gestürzt. Es fühlt sich seltsam an, weil die Welt zwar riesig ist, aber meine Handlungen irgendwie nichts zu hinterlassen scheinen. Ich frage mich, ob das nur eine Phase ist oder ob mir wirklich etwas fehlt, das nur handgemachte Welten bieten können.
Es fühlt sich seltsam an du tauchst in eine gigantische Welt ein und merkst dass deine Taten kaum Spuren hinterlassen vielleicht fehlt dir der bleibende Eindruck von handgemachten Momenten
Vielleicht liegt es daran dass prozedural generierte Welten Vielfalt liefern aber nicht die persönliche Bedeutung hinter den Entscheidungen
Man könnte denken Open World heißt endlose Möglichkeiten doch oft fehlt die Richtung und du fragst dich eher was du mit all der Freiheit anfangen sollst
Worauf hoffst du wirklich wenn du wieder in eine handgefertigte Welt eintauchst eine klare Linie oder das Gefühl dass deine Anwesenheit zählt?
Oder ist es nur der Trend den Open Worlds setzen und du suchst ausgerechnet die Wucht einer sorgfältigen handwerklichen Gestaltung die sich Zeit nimmt
Vielleicht lohnt es sich die Frage umzudrehen statt zu suchen was fehlt vielleicht geht es darum wie lange eine Spielwelt dich begleitet und welche kleinen Spuren sie hinterlässt
Eine Idee könnte sein dass nicht Umfang sondern Kohärenz das Kriterium ist also eine Welt die in sich schlüssig bleibt auch wenn sie zufällig entsteht