Ich sitze gerade über meinen Analysis-Aufgaben und komme einfach nicht weiter. Eigentlich dachte ich, ich hätte die Grundlagen verstanden, aber jetzt, wo es um die Anwendung geht, stehe ich völlig auf dem Schlauch. Besonders bei der Arbeit mit Grenzwerten frage ich mich manchmal, ob ich den ganzen Formalismus wirklich durchdrungen habe oder ob ich nur mechanisch die Regeln anwende. Das Gefühl, etwas nur oberflächlich zu können, ohne es wirklich zu verstehen, ist irgendwie unbefriedigend. Geht das noch jemandem so, wenn ihr euch mit diesem Teil der Mathematik beschäftigt?
Ja das kenne ich gut ich sitze oft bei Analysis Aufgaben und frage ob ich wirklich verstehe oder nur regeln auswendig lerne der gedanke an Grenzwert macht mich nervös und ich habe das gefühl der verstand bleibt oberflächlich
Es ist sinnvoll formalitäten zu prüfen doch der eindruck nur regeln zu wiederholen täuscht oft die tiefe der begriffe Grenzwert ist kein punkt der einfach zu fassen ist sondern ein verknüpfen verschiedener ideen
Ich glaube man könnte Grenzwert als endpunkt missverstehen statt als schritt der denkprozesse zu sehen manchmal drängt die schule dazu zu glauben dass es eine klare regel gibt dabei übersehen wir dass es eher ein kontinuierlicher prüfprozess ist
Vielleicht haben wir uns so an die regeln gewöhnt dass wir glauben der begriff muss eindeutig funktionieren obwohl die situation oft widersprüchlich bleibt ist es überhaupt sinnvoll so zu denken?
Vielleicht müsste man das thema neu rahmen und die grenze als figur im kopf sehen die nicht befiehlt sondern fragen offen lassen
Ich bleibe bei der frage ob man zuerst verstehen muss was die begriffe bedeuten bevor man sie anwendet