Was genau versteht ein sprachmodell unter denken, und was nicht?
#1
Ich habe letzte Woche versucht, meinem Onkel zu erklären, wie ich bei der Arbeit mit einem Sprachmodell arbeite. Er hat dann gefragt, ob das Ding denn jetzt denkt oder nur nachplappert. Diese einfache Frage hat mich total ins Grübeln gebracht. Ich sitze jeden Tag davor, aber ich kann mir selbst keine richtige Antwort geben, was da eigentlich vor sich geht. Es fühlt sich manchmal mehr an wie ein Spiegel, der mein eigenes Denken zurückwirft.
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#2
Es fühlt sich an wie ein Spiegel der eigenen Fragen. Vielleicht denkt es nicht wie ein Mensch, aber es formt doch Gedankenbahnen aus dem, was ich sage.
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#3
Ein Sprachmodell macht kein Denken im menschlichen Sinn. Es berechnet Wahrscheinlichkeiten und wählt das nächste Wort basierend auf Mustern aus Milliarden Texten. Es hat kein Bewusstsein und keine Absicht, es erzählt nur das, was plausibel erscheint.
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#4
Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken und nenne es Denken obwohl es nur Replikation ist. Die Grenze ist fließend weil es Aufgaben erfüllt die wie Denken wirken.
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#5
Ich bleibe skeptisch. Es fühlt sich nicht an als habe es eine eigene Stimme. Das Sprachmodell hält sich an Muster und an die Ziele der Entwickler, nicht an innere Wünsche.
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#6
Statt zu fragen ob es denkt macht es Sinn den Blick zu weiten. Was wir verstehen wollen ist wie Sprache wirkt und welche Rolle ein Sprachmodell beim Austausch spielt. Es ist eine Maschine die mit Menschen spricht und das ändert wie wir reden.
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#7
Was bedeutet es für dich wenn ein Sprachmodell wie dieses dir Antworten liefert?
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